Zu GEGENKLANG 2.1, Elke Eckerstorfer spielt das Gesamtorgelwerk von Balduin Sulzer

Die 2. Saison der Konzertreihe bei den Schotten in Wien, GEGENKLANG, eröffnete die aus Wels stammende und an der Universität für Musik und darstellende Kunst unterrichtende Organistin Elke Eckerstorfer mit einem fulminanten Orgelkonzert, bei dem sie ausschließlich konzertante Sololiteratur von Balduin Sulzer spielte. Die vielfach preisgekrönte Organistin spielte in der Basilika „Unserer Lieben Frau zu den Schotten“, Freyung 6, im ersten Bezirk erstmals das Gesamtorgelwerk des Wilheringer Komponisten und zwar aus verschiedenen Entstehungsjahren: aus 1964 die 3 Choralminiaturen und die Sonate op. 6 Trio super „Pange Lingua“; 1971 entstand als op. 44 das „Allegro molto brillante“; 1971 das „Capriccio“ mit 6 virtuosen Folgesätzen, deren Klangregistrierung und brillante Spielweise von der Organistin einerseits mit Kraft aber auch feinsinniger Registrierkunst in den Raum gestellt wurden. Eine Besonderheit des Komponisten Sulzer erklang mit den „Ornamenten“ op. 110 (1987) bei den nicht nur zischende Mauersegler das Spiel bestimmten sondern in der Folge auch lustige Fledermäuse ihren Tanz im Turmgemäuer der Orgelpfeifen aufführten. In den beiden Zwischenspielen allerdings mit höchst virtuosen ernstzunehmenden  „Toccaten“, die eine Herausforderung für jeden Organisten sind.
Elke Eckerstorfer stellt sich diesen Herausforderungen und trifft genau den Stil ihres ehemaligen Lehrers am Linzer Musikgymnasium. Viel Applaus von der zahlreichen Zuhörerschaft – sodass an der kleineren Chororgel im Altarraum noch das schöne „Andante“ von W. A. Mozart folgte.

Christa Grubauer, Neues Volksblatt

Zu GEGENKLANG 2.3, Tena Novosel, Orgel und Filip Novosel, Tambura

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Zdenka Weber, Hrvatsko Slovo

Zu GEGENKLANG 3.1, Marta Babić, Mezzosopran und Darko Pleli, Orgel

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Snježana Herek, Večernji List